Über mich

Ich bin gelernte Handzuginstrumenten­macherin.
Aufgewachsen in Chemnitz lebe ich mit meinem Mann wieder hier.

Schon in jungen Jahren faszinierte mich alles was irgendwie Musik machte und ich baute mir selbst die ersten Instrumente aus Bambus und Gläsern. In der Grundschule lernte ich Flöte und später kamen dann noch Trompete, Klavier und Orgel hinzu.

Doch dabei blieb es nicht. Denn durch meine Mutter kam ich mit der Mundharmonika und der Blasharmonika in Berührung und war fasziniert von diesen kleinen handlichen Instrumenten und ihren besonderen Klängen.

Ich wollte sie selbst bauen und herausfinden was dahinter steckt und fing so eine Ausbildung in Klingenthal zur Handzuginstrumentenmacherin an. So kam ich sehr stark mit dem Akkordeon in Berührung und war beeindruckt von dem oft so sehr unterschätztem Instrument.

Durch meine Ausbildung zur Kirchenmusikerin C mit Popularvertiefung, meiner musikalischen Erfahrung und der Tatsache, dass ich selbst auch Akkordeon spiele, kann ich mich gut in einen Musiker hineinversetzen und kenne die Bedürfnisse, die man als Spieler an sein Instrument hat.

Was macht das Akkordeon für mich so faszinierend?

Das Akkordeon ist wie ein kleines Orchester in einem einzigen Instrument. Und es funktioniert ganz ohne Strom und Batterien. Das finde ich äußerst faszinierend. Es kann sowohl als Melodie- aber auch als Begleitinstrument eingesetzt werden, aber auch beide Aufgaben gleichzeitig übernehmen.

Es lässt sich sowohl in einem Orchester, einer Band oder auch solistisch spielen. Das Akkordeon kann in sehr vielen Stilrichtungen eingesetzt werden. Neben der hierzulande am meisten bekannten Schlager- und Volksmusik beispielsweise auch im Folk, Tango, Jazz, Klezmer und Klassik.

Es kann sowohl leise als auch laut gespielt werden, gefühlvoll, aufbrausend, jammernd oder kraftvoll. Und es lässt sich dazu registrieren wie eine Orgel.

Es ist so vielseitig einsetzbar und kann Sehnsucht und Hoffnung ausdrücken. Kein Instrument ist wie das andere und jedes steckt so immer wieder voller Herausforderungen und neuer Entdeckungen. Genau das finde ich so spannend und aufregend daran.